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plusbus-Familie

Vom hessenweit einzigartigen plusbus-„Familie“ profitieren alle, Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und Behinderte. Es war noch nie so einfach, bequem, schnell, günstig und umweltschonend, alle wichtigen Dienstleistungszentren, Versorgungs- und Sozialeinrichtungen, Apotheken, Ärzte etc. in einer Gemeinde zu erreichen.

Bislang wurden Familien, Senioren und Behinderte im ländlichen Raum vom Öffentlichen Nahverkehr oft vernachlässigt. Der plusbus-„Familie“, ein barrierefreier Kleinbus, erweitert ihre Mobilität und damit auch die Lebens- und Wohnqualität in der Kommune.

Mit dem plusbus-„Familie“ schließt die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig eine Versorgungslücke im Bereich des innerörtlichen Linienverkehrs.
Gerade Senioren und Behinderte hatten es bislang schwer, sich ohne Hilfe von Angehörigen innerhalb ihrer Gemeinde mobil zu bewegen.

Mit dem plusbus erleben sie jetzt mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, denn der wendige plusbus-„Familie“ kann auch in verwinkelte, enge Straßen fahren, die nicht von normalen Linienbussen befahren werden können. Damit ist es auch älteren und behinderten Bürgern möglich, wohnungsnah, bequem und günstig alle wichtigen kommunalen und sozialen Einrichtungen zu erreichen.

Das Projket plusbus-"Familie" startete zunächst in der Gemeinde Erlensee am 23. März 2010 als Pilotmodell. Speziell für den Familienbus hat die KVG zusammen mit der Gemeinde Erlensee 20 zusätzliche Haltestellen eingerichtet, so dass es einschließlich der schon vorhandenen Linienbushaltestellen 30 Stopps in den Erlenseer Ortsteilen Rückingen und Langendiebach gibt, an denen jung und alt einsteigen können.

Mit dem Fahrplanwechsel 2011/2012 nimmt am 12. Dezember 2011 ein weiterer Familienbus, der Familienbus Spessart seinen Betrieb auf. Ab Montag, den 12. Dezember 2011 steuert der Bus im Zweistundentakt von Bieber über Roßbach und Lanzingen Kassel insgesamt 14 Haltestellen an; an der Kasseler Kirche besteht die Möglichkeit, in den Bus Richtung Gelnhausen Linie MKK-64 umzusteigen.

Haltestellen in Straßen eingerichtet, die für normale Linienbusse nicht befahrbar wären.
Das Pilotprojekt in Erlensee wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Eine Übertragung des Konzeptes auf weitere Kommunen wird in Erwägung gezogen, wenn sich die Erwartungen erfüllen.

Ein weiteres Plus:
Durch einfaches Handheben können Fahrgäste den Kleinbus auch zwischen den Haltestellen anhalten und einsteigen.

Neues vom Familienbus Erlensee
09. Dezember 2011
Bedienung auch an Samstagen und neue Haltestelle „Hallenbad“ sowie auf Wunsch Anfahrt des Nettomarktes